In Hessen bestehen zwei deutlich getrennte Areale in Laubwäldern auf nährstoffreichen Böden: (1) An der Bergstraße, im Messeler Hügelland und in der Untermainebene, (2) bei Hadamar im südlichen und im Bereich Herborn – Dillenburg – Haiger – Rabenscheid im östlichen Vorland des Westerwalds (Graffmann 2004). Walther (1802) und Heldmann (1837) nennen die Pflanze auch für den Hangelstein bei Gießen. Die Angabe für Moench (1787) für Äcker bei Friedrichsbrück im Werra-Meißner-Kreis erscheint fraglich. Kunz (1980) fand triploide Pflanzen im Westerwald (Wildweiberhäuschen) und Südhessen (Langen, Heppenheim).