Rubus oreogeton var. fabrimontanus Sprib.
1904, Fl. Schles. 216 (▤)
Rubus fabrimontanus verhält sich, anders als die meisten Corylifolii-Arten, vorwiegend nemophil. Besiedelt werden vorzugsweise Waldränder und lichte Waldwege auf vorwiegend nährstoffarmen, kalkfreien Böden in der kollinen bis submontanen Zone. Nur äußerst selten werden Höhen von mehr als 600 m ü. NN erreicht (Vorder- und Kuppenrhön, 5425/34 bei Abtsroda 640 m ü. NN und 5425/23 bei Eckweisbach 630 m ü. NN). Die Art ist im Untersuchungsgebiet insgesamt selten, die meisten Nachweise befinden sich im östlichen Landesteil (Fulda-Werra-Bergland, Knüll-Hochland, Fulda-Haune-Tafelland, Unterer Vogelsberg und Vorder- und Kuppenrhön) und in der Untermainebene. In manchen Gebieten der Kuppenrhön ist R. fabrimontanus die vorherrschende Corylifolii-Sippe (Barth 2008). Im Nordwesten fehlt die Art auf großen Strecken.