Rubus scabrosus P. J. Müll. ‒ Kratzige Haselblattbrombeere
1859, Jahresber. Pollichia 16‒17: 269 (▤)
Die thamnophile Art wächst auf basenreichen, oft kalkhaltigen Böden vorwiegend der kollinen Zone. Sie geht nur selten in Höhen über 400 m; der höchste Fundpunkt liegt bei 600 m ü. NN im Hohen Vogelsberg (5521/12, nw Sichenhausen). Rubus scabrosus ist im östlichen Teil Hessens, im Fulda-Werra-Bergland, im Knüll-Hochland, Vogelsberg und Sandsteinspessart, verbreitet, sonst zerstreut und stellenweise, besonders im Norden, selten bis fehlend.
Der bei Grimme (1958) angeführte Fund „Rubus caesius × tomentosus ssp. hybr. deltoides P. J. Müll., Oberaula (Gri)“ ist in KASSEL durch einen Beleg repräsentiert, der zu R. scabrosus gehört.