Rubus tauni Schnedler & H. Grossh. ‒ Taunus-Brombeere
1997, Osnabrück. Naturwiss. Mitt. 23: 305 (▤)
Rubus tauni verhält sich ausgesprochen nemophil, wächst auf mäßig nährstoff- und basenreichen Böden im kollinen bis submontanen Bereich, geht im Hochtaunus auch nicht selten in die montane Zone. Der höchste Fundpunkt liegt bei 875 m ü. NN auf dem Plateau des Großen Feldbergs (5716/414, WJ 2007). In Hessen liegt der Schwerpunkt der Verbreitung im Taunus, wo R. tauni neben R. pannosus und R. limitis eine der häufigsten Arten ist. Im Hochtaunus besetzt die Art 49 % der untersuchten Grundfelder, im Vortaunus 45 % (Jansen & al. 2012). Außerhalb des Taunus befinden sich nur wenige isolierte Vorkommen.