Rubus gratus Focke ‒ Angenehme Brombeere
1875, Verz. Gefässpfl. Stade 26 (▤)
Rubus gratus besiedelt als eine der anspruchlosesten Arten nährstoffarme, kalkfreie Böden in der kollinen Zone. Die Art verhält sich in Hessen vorwiegend nemophil. Die Art ist in Hessen mit nur 13 besetzten Grundfeldern extrem selten, nur in Burgwald und Oberhessischer Schwelle bei Rauschenberg etwas häufiger. Die Nachweise im Gladenbacher Bergland und im Hohen Westerwald (vergleiche auch Matzke-Hajek 1999) lassen sich noch dem Hauptareal zuordnen, während die anderen Vorposten darstellen.
Die Angabe für 4820/12, Ederseerandstraße in der Nähe der Sperrmauer, Schumacher 1954, in Grimme (1958) und Becker & al. (1997) konnte durch die Kartierung nicht bestätigt werden.