Rubus saxicola ist eine im UG nemophile Art auf mäßig nährstoff- und basenreichen Böden in der kollinen bis submontanen Zone. Die Art geht nur selten in Höhen über 500 m ü. NN, wie westlich Hundsdorf im Kellerwald (570 m ü. NN in 4920/13 am Osthang der Alten Koppe). In Hessen erreicht sie die Nordostgrenze der Verbreitung mit zwei Schwerpunkten im Kellerwald und im Taunus. Im Taunus kommt sie hauptsächlich im Westlichen Hintertaunus vor, während im Hochtaunus nur zwei Vorkommen im Rheingaugebirge und eines im Vortaunus nachgewiesen werden konnten.
Habitus
Detail
Beleg
Weitere Fotos
Status: Indigen
Verbreitung
Sü Süderbergland
s selten
WBS Westhesssisches Berg- und Senkenland
s selten
OB Osthesssisches Bergland
‒
We Westerwald
‒
Ta Taunus
z zerstreut
RMT Rhein-Main-Tiefland
‒
Sp Spessart
‒
ORT Nördliches Oberrheintiefland
‒
Od Odenwald
‒
Waldeck-Frankenberg: sw Albertshausen, Waldweg n Sillbachskopf, 400 m ü. NN, Werner Jansen 170822.2; n Armsfeld, Waldweg unweit Hetscholdsmühle, 410 m ü. NN, Werner Jansen 090727.6, teste H.E.Weber; Feldweg no Braunau, 360 m ü. NN, Werner Jansen 090728.1, teste H.E.Weber.
Schwalm-Eder: Waldweg nw Heimbach, 300 m ü. NN, Werner Jansen 120830.2 & 3 (FR).
Limburg-Weilburg: n Dietenhausen, Umgebung Sportplatz, 360 m ü. NN, Werner Jansen 15.8.2012, det. Günter Matzke-Hajek.
Rheingau-Taunus: n Langschied, Waldweg an der L 3031, 510 m ü. NN, Werner Jansen 080711.11; Waldweg n Stephanshausen, S-Hang Hörkopf, 440 m ü. NN, Werner Jansen 070727.8.
Main-Taunus: s Vockenhausen, Waldweg w „Judenkopf“, 370 m ü. NN, Werner Jansen 080820.3, det. Günter Matzke-Hajek.