Rubus rudis Weihe ‒ Raue Brombeere
1825, Comp. Fl. German. 1: 687 (▤)
Rubus rudis verhält sich schwach nemophil; er bevorzugt nährstoffreiche, zum Teil stickstoffbeeinflusste, kalkhaltige, Böden in der kollinen bis submontanen Höhenzone. Er geht nur ausnahmsweise in den montanen Bereich. Der höchste Fundpunkt liegt bei 800 m ü. NN (Hochtaunus, 5716/423, Oberreifenberg, Waldweg o Großer Feldberg, Werner Jansen 2007). In Hessen ist R. rudis wohl die häufigste Brombeere; nur in der Vorder- und Kuppenrhön und südlich des Mains weist das Areal kleinere Lücken auf. Diese Feststellung wird durch einige regionale Erhebungen bestätigt, so Gregor (2002) für das Schlitzerland, Barth (2009) für den Frankfurter Stadtwald und Jansen & al. (2012) für den Hoch- und Vortaunus.