Rubus radula Weihe ‒ Raspel-Brombeere
1824, Prodr. Fl. Monast. Westphal. 152 (▤)
Rubus radula ist eine im Gebiet vorwiegend nemophile Art auf nährstoffreichen, zum Teil kalkhaltigen Böden der kollinen Zone. Sie wurde nur selten in Höhen über 400 m ü. NN gesehen, wie im Westlichen Hintertaunus in 5813/242, nw Mappershain, bei 545 m ü. NN (Werner Jansen 13.7.2008); der höchste Fundpunkt liegt in der Vorder- und Kuppenrhön in 5425/32, Milseburg, bei ca. 750 m ü. NN (Werner Jansen 24.7.2011). In Hessen verbreitet und teilweise häufig, mit Lücken im Westerwald, Gladenbacher Bergland, Vogelsberg, Odenwald und in der Rhön.
Grimme (1958) führt einige Funddaten von Nordhessen auf, von denen folgende durch Belege in KASSEL bestätigt werden konnten: Meißner: Hasselbach-Seesteine, Kassel: Wurmbergwiesen des Habichtswaldes, Guntershausen-Grifte (Steinbrüche), Melsungen: Röhrenfurth, Kirchhof, Heiligenberg, Waldeck: Straßenrand bei Hemfurth. Die bei Becker & al. (1997) mitgeteilten Funddaten konnten durch die Kartierung nicht bestätigt werden.