Rubus walteri ist eine nemophile, zur Massenentfaltung neigende (Gro?heim 1995) Art auf mäßig nährstoffreichen Böden von der kollinen bis in die montane Höhenzone. In Hessen ist die Art vor allem im Feldberg-Taunuskamm und dem benachbarten Bereich des Vor- und Hintertaunus stellenweise häufig, im Westlichen Hintertaunus und Rheingaugebirge sowie im nordöstlichen Taunus fehlend bis selten. Außerhalb des Taunus wurde sie vier Mal in der Untermainebene nachgewiesen.
Die Art wurde von Gro?heim (1995) für den Taunus entdeckt und unter dem Arbeitsnamen R. laniger in seinem Transekt kartiert.
Habitus
Detail
Beleg
Weitere Fotos
Status: Indigen
Verbreitung
Sü Süderbergland
‒
WBS Westhesssisches Berg- und Senkenland
‒
OB Osthesssisches Bergland
‒
We Westerwald
‒
Ta Taunus
z zerstreut
RMT Rhein-Main-Tiefland
s selten
Sp Spessart
‒
ORT Nördliches Oberrheintiefland
‒
Od Odenwald
‒
Hochtaunus: Waldrand und Waldweg o Glashütten, 560 m ü. NN, Werner Jansen 22.7.2007; „Rotes Kreuz“ 2 km s Oberreifenberg, 680 m ü. NN, Harald Großheim 940728.17 (FR); Forstrand am Schmittgrund n Oberreifenberg, 620 m ü. NN, Harald Großheim 940903.4 (FR).
Rheingau-Taunus: Waldrand am „Heißen Kopf“ n Oberrod, 440 m ü. NN, Werner Jansen 4.8.2008; Waldweg nw Stephanshausen, 410 m ü. NN, Werner Jansen 120724.3.
Main-Taunus: n Falkenstein S-Seite des Döngesbergs, 520 m ü. NN, Harald Großheim 940817.2 (FR).
Wiesbaden: Umgebung des Nordfriedhofes Wiesbaden, 235 m ü. NN, Werner Jansen 16.8.2008.
Groß-Gerau: am Weg entlang der B 40a, 1,5 km so Kelsterbach, 100 m ü. NN, Harald Großheim 960720.3 (FR).