Die mäßig nemophile Art besiedelt Lichtungen, Waldwege und -ränder auf meist nährstoffreichen Böden in der kollinen Höhenstufe; sie geht nur selten über 500 m ü. NN (im Vorderen Odenwald östlich Schannenbach, 520 m ü. NN). In Hessen findet das Hauptareal im Süden Anschluss an die Vorkommen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Ein isoliertes Kleinareal im Fulda-Werra-Bergland, wo die Art zum Teil massenhaft auftritt, befindet sich an der Nordgrenze des Verbreitungsgebietes.
Habitus
Detail
Beleg
Weitere Fotos
Status: Indigen
Verbreitung
Sü Süderbergland
‒
WBS Westhesssisches Berg- und Senkenland
‒
OB Osthesssisches Bergland
s selten
We Westerwald
‒
Ta Taunus
‒
RMT Rhein-Main-Tiefland
s selten
Sp Spessart
‒
ORT Nördliches Oberrheintiefland
z zerstreut
Od Odenwald
v verbreitet
Schwalm-Eder: o Ellingshausen, Waldrand am „Ganskopf“, 390 m ü. NN, Werner Jansen 090628.9 (FR).
Hersfeld-Rotenburg: Waldweg s Biedebach, Massenbestand, 315–360 m ü. NN, Werner Jansen 100928.8.
Vogelsberg: no Bleidenrod, Böschung am Waldrand parallel zur BAB A 5, 260 m ü. NN, Werner Jansen 150623.7 (FR).
Main-Kinzig: s Neuses, Waldweg no Rauher Berg, 230 m ü. NN, Werner Jansen 18.8.2014.
Groß-Gerau: o Ginsheim, „im Weinfass“, 90 m ü. NN, Werner Jansen 090914.1.
Darmstadt-Dieburg: Gersprenzniederung an der K 128 o Dieburg, 145 m ü. NN, Harald Großheim 960916.4, teste Günter Matzke-Hajek (FR).
Bergstraße: Wegrand no Groß-Breitenbach, bei den Teichen, ca. 200 m ü. NN, Werner Jansen 070918.3 & E. Schubert; s Rodau, Waldweg Rodauer Eck-Schneise, 93 m ü. NN, Werner Jansen 140630.2.
Odenwald: o Mossau, Forst am „Hammerviertel“, 30.9.1989, W. Schnedler 998/89, det. Werner Jansen (B).