Rubus fuscus ist eine nemo- und thamnophile Art auf mäßig nährstoffreichen Böden in der kollinen Höhenzone. In Hessen ist die Art extrem selten mit wenigen Vorkommen am Südostrand des Rheinischen Schiefergebirges im Anschluss an das westfälische Areal (Weber 1986) und isolierten Nachweisen im Reinhardswald und der Oberhessischen Schwelle. Nach Weber (1995) auch im Raum Darmstadt bei Gernsheim gesehen (Näheres zu dem Fund ist nicht bekannt).
Habitus
Detail
Beleg
Weitere Fotos
Status: Indigen
Verbreitung
Sü Süderbergland
s selten
WBS Westhesssisches Berg- und Senkenland
s selten
OB Osthesssisches Bergland
s selten
We Westerwald
s selten
Ta Taunus
‒
RMT Rhein-Main-Tiefland
‒
Sp Spessart
‒
ORT Nördliches Oberrheintiefland
‒
Od Odenwald
‒
Kassel-Land: Helmarshausen, Steilhang unweit des DJH-Gästehauses, circa 190 m ü. NN, E. Walsemann 90908.1-4, teste H.E.Weber (HBG).
Waldeck-Frankenberg Waldweg so Diedenshausen, 560 m ü. NN, Werner Jansen 190712.2.
Marburg-Biedenkopf: Waldrand w Dexbach, o der „Herrenköpfe“, 470 m ü. NN, Werner Jansen 190711.2; Waldweg no Oberrosphe, sw Treppenkopf, 320 m ü. NN, Werner Jansen 120901.4.
Lahn-Dill: Weg am Berg Hessenburg no Mandeln, H.E.Weber 75721.1 (HBG); sw Weidelbach, Waldweg nahe der K 48, 360 m ü. NN, Werner Jansen 130905.2, det. H.E.Weber.
Vogelsberg: Nieder-Gemünden, Feldweg o Dicknertsmühle, parallel zur BAB A 5, 220 m ü. NN, Werner Jansen 110920.3, det. HEW.
Limburg-Weilburg: Forstweg no Merenberg, nw Höhburg, circa 290 m ü. NN, 11.8.1996, W. Schnedler 131/96, det. H.E.Weber (HBG), und Werner Jansen 160808.2, det. H.E.Weber.