Rubus schleicheri ist eine nemophile Art auf kalkarmen, mäßig nährstoffreichen Böden vorzugsweise des kollinen bis submontanen Bereichs. Sie geht nur selten über 600 m ü. NN wie im Hochtaunus östlich des Großen Feldbergs bei Oberreifenberg (5716/413). In Hessen ist Rubus schleicheri insgesamt selten mit kleineren Schwerpunkten im Taunus, in der Vorder- und Kuppenrhön und im Sandsteinspessart.
Von den Fundangaben bei Grimme (1958) konnte „häufig bei Karlshafen“ durch die Kartierung bestätigt werden.
Habitus
Detail
Beleg
Weitere Fotos
Status: Indigen
Verbreitung
Sü Süderbergland
‒
WBS Westhesssisches Berg- und Senkenland
s selten
OB Osthesssisches Bergland
s selten
We Westerwald
‒
Ta Taunus
s selten
RMT Rhein-Main-Tiefland
s selten
Sp Spessart
s selten
ORT Nördliches Oberrheintiefland
‒
Od Odenwald
s selten
Kassel-Land: Waldweg „Winterseite“ o Trendelburg, 150 m ü. NN, Werner Jansen 05729.1.
Waldeck-Frankenberg: sw Frankenau, Waldweg im Hunold, 440 m ü. NN, Werner Jansen 27.8.2012.
Fulda: Wegekreuzung oberhalb Giesel, A. Ade, 28.6.1953, teste Günter Matzke-Hajek (FR).
Main-Kinzig: Waldrand s Neuenschmidten, 220 m ü. NN, Werner Jansen 23.7.2011; Wegböschung no Wirtheim, 140 m ü. NN, Werner Jansen 19.8.2014.
Hochtaunus: s Oberreifenberg, am „Roten Kreuz“, 680 m ü. NN, Harald Großheim 940728.14 (FR); Waldrand am NSG Hünerbergwiesen von Oberursel, 350 m ü. NN, Werner Jansen 24.7.2006.
Offenbach: Offenbacher Stadtwald, s Tempelsee, Leimkrautschneise, 110 m ü. NN, Werner Jansen 7.9.2008.
Odenwald: n Schöllenbach, Waldweg im Langen Forst, 360 m ü. NN, Werner Jansen 27.8.2013.