Rubus pedica ist eine nemophile Regionalart auf unterschiedlichen, mäßig sauren Böden in der kollinen bis submontanen Höhenstufe. Der höchste Fundpunkt liegt nach Gro?heim (1995) am Nordwesthang des Großen Feldbergs bei 690 m ü. NN. In Hessen ist die Art, abgesehen von wenigen isolierten Einzelvorkommen, auf den Taunus beschränkt; dort liegt der Schwerpunkt ihrer Vorkommen im Niederwald und westlichen Teil des Rheingaugebirges sowie im Nordostteil des Feldberg-Taunuskammes.
Die Art wurde von Großheim (1995) für den Taunus entdeckt und unter dem Arbeitsnamen R ardenticaulis in seinem Transekt kartiert. Ihre Identität mit R. pedica ist dann später durch Matzke-Hajek (1995) festgestellt worden.
Habitus
Detail
Beleg
Weitere Fotos
Status: Indigen
Verbreitung
Sü Süderbergland
‒
WBS Westhesssisches Berg- und Senkenland
‒
OB Osthesssisches Bergland
‒
We Westerwald
s selten
Ta Taunus
v verbreitet
RMT Rhein-Main-Tiefland
s selten
Sp Spessart
‒
ORT Nördliches Oberrheintiefland
‒
Od Odenwald
s selten
Gießen: „Hexenbusch“ n Großenlinden, 180 m ü. NN, Werner Jansen 29.7.2012.
Limburg-Weilburg: Waldrand o Kaltenholzhausen, 265 m ü. NN, Werner Jansen 21.7.2009; Waldrand w Laufenselden, 440 m ü. NN, Werner Jansen 10.7.2008.
Hochtaunus: nw Oberreifenberg, n Parkplatz an der L 3276, 560 m ü. NN, Harald Großheim 940725.15 (FR); Oberseelbach, Waldweg beim Altenheim, 320 m ü. NN, Werner Jansen 06901.15, teste H.E.Weber.
Main-Kinzig: Amtswiese s Niederrodenbach, 22.7.1992, W. Schnedler 290/92, det. H.E.Weber (HBG).
Rheingau-Taunus: Lorch, Weg am Weinberg am Bächergrund, 160 m ü. NN, Werner Jansen 23.8.2012; so Stephanshausen, Waldweg n Sandkopf, 360 m ü. NN, Werner Jansen 06730.12 & 13, teste H.E.Weber.
Odenwald: nw Beerfelden, Wald so Krappenbuckel, 420 m ü. NN, Werner Jansen 110830.4.