Rubus meierottii H. E. Weber ‒ Meierott-Brombeere
2010, Drosera 2009: 55 (▤)
Rubus meierottii ist ausgesprochen nemophil und bevorzugt mäßig nährstoffreiche, frische Böden in kolliner bis submontaner Lage; er geht im Gladenbacher Bergland bei Lixfeld bis auf 550 m ü. NN. In Hessen ist er vorwiegend im Gladenbacher Bergland, im Taunus, Vorderen und Unteren Vogelsberg und in der Oberhessischen Schwelle anzutreffen.
Die erste Aufsammlung in Hessen erfolgte durch H. Hupke 1948 im Unteren Vogelsberg: 5321/13, Alsfeld, Windhausen, Waldrand am Heidenloh, 31.8.1948, H. Hupke (FR). Beschreibung und Abbildungen bei Großheim (1995, unter dem provisorischen Namen Rubus dissonus) und Weber (1997). Die Identität erkannte Matzke-Hajek (schriftliche Mitteilung) erst nach Webers Publikation.