Rubus apricus Wimm. ‒ Besonnte Brombeere
1856, Jahresber. Schles. Ges. Vaterl. Cult. 33: 87 (▤)
Die nemophile Art besiedelt mäßig nährstoffreiche, meist kalkfreie Böden der kollinen bis submontanen Stufe. Höchste Fundpunkte sind im Hohen Vogelsberg (5521/11) der Osthang des Bilstein mit 630 m ü. NN und im Hochtaunus (5716/431) die Gegend am „Roten Kreuz“ mit 675 m ü. NN. Die Besonnte Brombeere ist in Hessen verbreitet, stellenweise häufig, so im Vogelsberg, in der Wetterau und im Spessart, gebietsweise ist sie selten wie im Nordwesten Hessens und südlich des Mains.