Rubus oreades ist eine nemophile Art mäßig nährstoffreicher Böden in der kollinen bis submontanen Höhenstufe. In Hessen ist die Art extrem selten, es sind insgesamt nur sechs Fundorte bekannt geworden. Während drei Nachweise zum Rheinischen Schiefergebirge gehören, liegen die übrigen isoliert in der Untermainebene und im Vorderen Odenwald.
Habitus
Detail
Beleg
Weitere Fotos
Status: Indigen
Verbreitung
Sü Süderbergland
s selten
WBS Westhesssisches Berg- und Senkenland
‒
OB Osthesssisches Bergland
‒
We Westerwald
s selten
Ta Taunus
s selten
RMT Rhein-Main-Tiefland
s selten
Sp Spessart
‒
ORT Nördliches Oberrheintiefland
‒
Od Odenwald
s selten
Lahn-Dill: w Breitscheid, Wald n Landeplatz, 580 m ü. NN, 20. Bayer. Rubus-Konzil 16.8.2012; n Dillbrecht, Tal am Schwarzen Bach, 410 m ü. NN, Werner Jansen 130905.10, teste H.E.Weber.
Rheingau-Taunus: Waldrand und Waldweg am Rennpfad nw Stephanshausen, Werner Jansen 070727.5, teste H.E.Weber.
Offenbach: Waldweg an der L 3116 zwischen Nieder-Roden und Babenhausen, ca. 130 m ü. NN, 14. Bayer. Rubus-Konzil 3.9.2006 und Werner Jansen 06903.4, teste H.E.Weber.
Darmstadt-Dieburg: Nieder-Ramstadt, Trautheimer Wald zwischen Bismarckturm und Herrgottsberg, an der B 449, ca. 220 m ü. NN, 30.7.1975, W. Schnedler 46/75, det. Werner Jansen (B).
Bergstraße: Wegrand ca. 1 km w Wirtshaus Altlechtern, 340 m ü. NN, Werner Jansen 160704.14, teste H.E.Weber.