Rubus sulcatus Vest ‒ Gefurchte Brombeere
1821, Steiermärk. Zeitschr. 3: 162 (▤)
Die ausgeprägt nemophile Art besiedelt frische, feuchte, kalkfreie, etwas nährstoffreiche Böden in der kollinen bis submontanen Höhenzone; sie geht nur selten in Höhen über 600 m ü. NN. In Hessen ist die Art lückenhaft verbreitet, sie ist auffallend selten bis fehlend in der Waldecker Tafel, im Kellerwald, Rothaargebirge, Ostsauerländer Gebirgsrand, Westerwald, außerdem im Unteren Werraland, Hohen Vogelsberg und dem nördlichen und östlichen Teil des Unteren Vogelsbergs. Im Hochtaunus ist sie selten bis zerstreut mit deutlichem Schwerpunkt im nordöstlichen Teil; im Vortaunus ist sie in 30 % der Grundfelder vertreten (Jansen & al. 2012). Im ganzen Frankfurter Stadtwald ist die Art nach Barth (2009) zerstreut auf Schlagfluren und in lichten Wäldern; nach Gregor (2002) ist sie im Schlitzerland in Wäldern des Buntsandsteintafellandes verbreitet.