Cenchrus racemosus L.
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1753, Sp. Pl. 2: 1049 (▤)
Eingebürgert in Sandrasen bei Darmstadt (Jung 1992). Von einem Vorkommen bei Eberstadt berichtete erstmals Haussknecht (1876): „im Laufe dieses Sommers [1875] in grosser Menge an sandigen Hügeln und auf benachbarten Aeckern bis Eberstadt bei Frankfurt a. M. von Dr. Vischer entdeckt [Eberstadt, 1879, G. Sennholz, MB]. Der Menge und dem okkupierten Raume nach zu urtheilen, muss diese Pflanze dort schon seit längerer Zeit sich eingebürgert haben“. Hier wohl vor allem auf der Escholldüne (= Eberstädter Düne) (1939, W. Ludwig, MB; 1952 Korneck; 2008, K.-D-. Jung, FR) und einer Düne ca. 500 m südlich bei Eberstadt (1952 Korneck 1984, 1970 nicht mehr). 1970 und 1981 sah er die Pflanze an der Pfungstädter Düne nahe dem Bahnhof Darmstadt-Eberstadt (Korneck 1984; 1981, H. J. Conert, FR; 1994, K. Baumann, FR; Beil & Zehm 2009). Jung (1992) bezeichnete die Pflanze als fest eingebürgert um Darmstadt, was durch Beobachtungen auf dem Ulvenberg bei Eberstadt bestätigt wird (Gregor 2023). 2022 auch in einer sandigen Wegböschung östlich Pfungstadt nordwestlich des Militärgelände (Gregor 2024). Nach E. Feldhofen und E. Secretan 1934 wolladventiv bei Lampertheim (Probst 1949).