Carex davalliana Sm. ‒ Davall-Segge
1800, Trans. Linn. Soc. London 5: 266 (▤)
Sehr selten auf nassen, kalkreichen, humosen bis torfigen Böden in Flach- und Quellmooren sowie Sumpfwiesen. Stark rückläufig durch Aufgabe der Grünlandnutzung in Quellbereichen, noch von Klein (1958) als vielfach in der Oberrheinebene, weniger im Maintal und in der Wetterau, verbreitet in der Rhön und zerstreut in Niederhessen bezeichnet. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg nur ein Vorkommen bei Hatzfeld-Lindenhof an der nördlichen Verbreitungsgrenze (Becker & al. 1997). Von Barth (2005) konnten etliche Vorkommen in der Rhön ermittelt werden, hier und im Meißner-Gebiet liegt heute der Schwerpunkt der hessischen Verbreitung. Im Bereich Bad Soden-Allendorf wohl erloschen (Baier & al. 2005). Wahrscheinlich im Spessart nicht ursprünglich und am Bellinger Berg bei Steinau angesalbt (Löhr-Böger 2009; Gregor & al. 2022). Charakterart der Kalksümpfe (Caricion davallianae, Caricetum davallianae).